Implantation von Event-Recorder

Implantation von Event-Recorder

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Wir führen die Implantation eines Event-Recorder selbständig durch.

Herzrhythmusstörungen, die ein Patient selbst spürt, können ganz harmloser Natur sein, aber auch lebensgefährlich. Häufig gelingt es auch bei zahlreichen Langzeit-EKG nicht, diese Rhythmusstörungen zu erfassen. Heute besteht die Möglichkeit, einen Langzeit-EKG Speicher unter die Haut zu implantieren. Dies ist sicher nicht bei jedem Patienten mit unklaren Herzrhythmusstörungen notwendig und auch nicht sinnvoll. Liegen aber z.B. unklare Schwindel- und Ohnmachtsanfälle vor, kann ein solches Gerät eine Klärung bringen.

Der eigentliche Eingriff ist unkompliziert durchführbar. In örtlicher Betäubung wird nach einem kleinen Hautschnitt der Event-Recorder unter der Haut implantiert. Dies geschieht meist an der Seite der Brustwand, wo das Gerät EKG-Registrierungen vornehmen kann aber nicht wesentlich stört. Dort kann das Gerät bis zu 3 Jahren verbleiben. Wird im Rahmen einer Abfrage des Gerätes die gesuchte Rhythmusstörung detektiert oder ergibt sich eine andere Erklärung für die Symptome, kann das Gerät in einem kleinen Eingriff wieder entfernt werden. Der Patient hat - je nach Gerät - ggf. ein kleines zusätzliches Gerät, mit dem er besondere Ereignisse Markieren kann. Diese Ereignisse bleiben dann auf dem Rekorder bis zur nächsten Abfrage gespeichert. 

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