Langzeit-EKG

Langzeit-EKG

Bei einem Langzeit-EKG wird das Elektrokardiogramm über einen Zeitraum von 24 Stunden, mindestens 18 Stunden aufgezeichnet. In bestimmten Fällen ist auch eine EKG-Aufzeichnung über 7 Tage möglich.

Wie wird ein Langzeit-EKG durchgeführt:

Bei einem Langzeit-EKG werden mindestens 2 Brustwandableitungen aufgezeichnet. Die Elektroden sind mit einem EKG-Gerät verbunden. Das EKG-Gerät ist besonders klein und kann unauffällig am Gürtel befestigt oder um den Hals getragen werden werden.

In folgenden Fällen ist ein Langzeit-EKG sinnvoll:

  • zum Nachweis bzw. Ausschluss von Herzrhythmusstörungen
  • zur Diagnose von Synkopen ( kurzfristiger Bewusstseinsverlust)
  • zur Therapiekontrolle bei Herzrhythmusstörungen oder zur überprüfung von Fehlfunktionen eines Herzschrittmachers
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