Langzeit-Blutdruckmessung

Langzeit-Blutdruckmessung

Bei einer Langzeitblutdruckmessung trägt der Patient eine Oberarm-Blutdruckmanschette über einen Zeitraum von meist 24 Stunden. In bestimmten Intervallen pumpt diese sich automatisch auf. Die gemessenen Blutdruckwerte werden auf einem kleinen Aufnahmegerät gespeichert. Aus 40 bis 60 Messungen erstellt der Arzt anschließend ein Blutdruck-Tagesprofil. Diese Daten ermöglichen unter anderem Aussagen über einen bestehenden Bluthochdruck oder über die Wirksamkeit blutdrucksenkender Medikamente. Außerdem lässt sich eine Blutdruckeinstellung optimal anpassen und überwachen.

Der Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) kann nicht nur Symptome wie Müdigkeit, Erregungszustände und Kopfschmerzen verursachen, er zählt auch zu den Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie die koronare Herzkrankheit, den Herzinfarkt, den Schlaganfall und die arterielle Verschlusskrankheit. Es ist daher wichtig, den Blutdruck unserer Patienten regelmäßig zu überwachen und einen Bluthochdruck gegebenenfalls zu therapieren.

Da der Blutdruck in Abhängigkeit von Tages- und Nachtzeit größeren Schwankungen unterliegt, ist es von Bedeutung, den Blutdruck nicht nur einmal zu messen, sondern ein Langzeit-Tages-Profil des Blutdrucks zu erstellen.

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