Bluthochdruck (Hypertonie)

Bluthochdruck (Hypertonie)

Bei den dauerhaft erhöhten Blutdruckwerten spricht man über einen Bluthochdruck. Bei 90 Prozent aller Patienten kann keine Ursache gefunden werden. Diese Art des Bluthochdrucks wird essentielle Hypertonie genannt oder auch primäre Hypertonie. Bei verbliebenen 10 Prozenten sind verschiedenen Erkrankungen, zum Beispiel Verengung der Nierenarterien die Ursache dafür, dass der Blutdruck zu hoch ist. In diesen Fällen spricht man über einer sekundären Hypertonie. Hier sollte soweit möglich zunächst die zugrunde liegende Erkrankung behandelt werden. Bei manchen Betroffenen sinkt bereits dadurch der Blutdruck auf einen normalen Wert.

Bei der arteriellen Hypertonie das Herz, die Herzkranzgefäße, das Gehirn, die Nieren und die Blutgefäße beeinträchtigt oder sogar geschädigt. Die Folge können lebensbedrohliche Krankheiten sein wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Im menschlichen Körper wird der Blutdruck durch einen sehr komplexen Mechanismus reguliert. Dabei treten biochemische Botenstoffe, Organe, Blutgefäße und das Nervensystem miteinander in Wechselwirkung. Dieser Mechanismus ist bis heute nur teilweise erforscht. Die Ärzte wissen nur lückenhaft, an welchen Stellen dieser Mechanismus so gestört wird, dass Bluthochdruck entsteht. Das heißt, die körperlichen Ursachen für den zu hohen Blutdruck sind bis heute nicht bekannt.

In zahlreichen Studien haben Forscher herausgefunden, welche Umstände Bluthochdruck begünstigen. Dazu tragen in erster Linie die Erbanlagen und der persönliche Lebensstil bei. Es sind vor allem vier Faktoren, die zu Bluthochdruck führen: zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Stress.

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